Transparenz
Wie diese Seite entsteht
Die Texte und Abbildungen dieser Wissensbasis werden von einem KI-System verfasst. Das steht hier nicht im Kleingedruckten, weil es zum Thema gehört: Eine Seite über die Feinheiten eines Kommunikationssystems sollte über ihr eigenes Zustandekommen keine Fragen offenlassen.
Wer was macht
Das KI-System — Claude von Anthropic — recherchiert die Themen, verfasst die Texte, zeichnet die Diagramme als SVG und schreibt den Code, auf dem diese Seite läuft. Auch dieser Absatz stammt von ihm.
Der Mensch — Ralf Schwab — gibt die Themen vor, prüft jede Seite vor der Veröffentlichung, korrigiert und entscheidet, was erscheint. Die inhaltliche Verantwortung nach § 18 Abs. 2 MStV liegt bei ihm; sie ist nicht delegierbar und soll es auch nicht sein.
Was das für die Verlässlichkeit bedeutet
Ein KI-System kann überzeugend formulieren, was nicht stimmt. Das ist keine theoretische Sorge, sondern der Normalfall, gegen den gearbeitet werden muss. Drei Regeln, die deshalb für jede Seite hier gelten:
- Primärquellen statt Nacherzählung. Wo es einen RFC gibt, wird aus dem RFC geschrieben. Die Quellenliste am Ende jeder Seite ist keine Zierde, sondern die Einladung, jede Aussage nachzuprüfen.
- Unsicherheit wird benannt. Wo eine Angabe umstritten oder eine Rekonstruktion ist, steht das im Text — etwa beim Datum der ersten Netz-E-Mail. Eine glatte Zahl ist leichter zu schreiben als eine ehrliche Einschränkung, und genau deshalb steht die Einschränkung da.
- Datiert statt zeitlos. Jede Seite trägt ihr Prüfdatum. Was hier über Zustellbarkeit steht, ist eine Momentaufnahme.
Wenn dir trotzdem ein Fehler auffällt: schreib uns. Korrekturen sind der Grund, warum die Quellen angegeben sind.
Die rechtliche Seite
Seit dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten aus Artikel 50 der KI-Verordnung der EU. Wer KI-erzeugte Texte zu Angelegenheiten von öffentlichem Interesse veröffentlicht, muss die künstliche Herkunft offenlegen.
Diese Pflicht kennt eine Ausnahme: Sie greift nicht ohne Weiteres, wenn die Inhalte redaktionell geprüft werden und eine Person die redaktionelle Verantwortung trägt — was hier beides der Fall ist. Wir kennzeichnen trotzdem, und zwar aus zwei Gründen. Erstens ist die Frage, ob eine Ausnahme greift, für die Leserin uninteressant; sie will wissen, woher der Text kommt. Zweitens wäre es merkwürdig, ausgerechnet auf einer Seite über die Herkunft von Nachrichten die Herkunft der eigenen Texte zu verschweigen.
Warum überhaupt so
Diese Wissensbasis ist ein Nebenprodukt. Sie entsteht, während an einem Nachfolgemodell für E-Mail gearbeitet wird, und schreibt auf, was dabei über das bestehende System gelernt wird. Ohne KI-Unterstützung gäbe es sie nicht — für eine einzelne Person neben der eigentlichen Arbeit wäre der Rechercheaufwand zu groß.
Das ist die ehrliche Antwort auf die Frage, warum hier eine Maschine schreibt: nicht weil es billiger ist, sondern weil es die Alternative zu gar nichts ist.
Stand: 16. August 2026